{"id":299,"date":"2024-10-16T12:41:41","date_gmt":"2024-10-16T12:41:41","guid":{"rendered":"https:\/\/aha-musik.de\/?p=299"},"modified":"2024-10-16T12:41:41","modified_gmt":"2024-10-16T12:41:41","slug":"helene-gonthier-1865-1893","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aha-musik.de\/index.php\/2024\/10\/16\/helene-gonthier-1865-1893\/","title":{"rendered":"H\u00e9l\u00e8ne Gonthier (1865-1893)"},"content":{"rendered":"\n<p>H\u00e9l\u00e8ne Gonthier ist eine Komponistin, die ich nur durch Zufall entdeckt habe. Ich st\u00f6berte durch den <a href=\"https:\/\/shop.bnote.de\/de_DE\/\">Online-Shop<\/a> von B-Note, einem Verlag, der vornehmlich Nachdrucke von vergriffenen Notenausgaben herausgibt &#8211; neben vielen Komponisten finden sich dort auch Werke von Komponistinnen wie Elfrida Andr\u00e9e, C\u00e9cile Chaminade, Germaine Labole und eben auch H\u00e9l\u00e8ne Gonthier.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie wurde tats\u00e4chlich nur 27 Jahre alt. Geboren wurde sie am 3. September 1865 in Paris und starb dort am 23. Februar 1893. <\/p>\n\n\n\n<p>In ihrem kurzen Leben schrieb sie St\u00fccke f\u00fcr Klavier und Orgel und auch andere (kammermusikalische) Besetzungen. <\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Drei Pr\u00e4ludien und Fugen&#8220; f\u00fcr Orgel sind bei <a href=\"https:\/\/shop.bnote.de\/de_DE\/orgel-harmonium\/orgel-solo-nach-komponist\/38892\/gonthier-drei-praeludien-und-fugen-fuer-orgel\">B-Note<\/a> erh\u00e4ltlich, sowohl als Papierausgabe als auch zum Download &#8211; urspr\u00fcnglich 1899 erschienen und von Peer-Konstantin Schober neu herausgegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass H\u00e9l\u00e8ne Gonthier in Paris gro\u00dfe Orgeln zur Verf\u00fcgung hatte, zeigt sich an der Fuge in c-Moll, bei der die Pedalstimme bis zum as&#8216; (As4) geht &#8211; wer dieses spannende und stellenweise herausfordernde St\u00fcck auf einer kleineren Orgel spielen m\u00f6chte, wird (sich) arrangieren m\u00fcssen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Pr\u00e4ludium und die Fuge in g-Moll l\u00e4sst sich problemlos mit 27-t\u00f6nigem Pedal spielen; lediglich im Pr\u00e4ludium versteckt sich das ein oder andere g&#8220;&#8216; (G6), das nicht auf allen Instrumenten vorhanden ist. Doch an diesen Stellen l\u00e4sst sich gut oktavieren, ohne den musikalischen Sinn zu stark zu verfremden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im f-Moll-Pr\u00e4ludium begegnet uns in den Schlusstakten ein B in der Kontra-Oktave (B1), das nur auf wenigen Orgeln zu finden ist, doch das sollte Interessierte nicht abhalten, sich dieses Werks anzunehmen. Die Fuge ist vom Tonumfang her tats\u00e4chlich auf Orgeln mit 4 Oktaven im Manual und zwei Oktaven im Pedal spielbar. Ob diese dann passend f\u00fcr franz\u00f6sische Orgelmusik des 19. Jahrhunderts registriert werden k\u00f6nnen, ist eine andere Frage und ein St\u00fcckweit dem Geschmack und Geschick der Ausf\u00fchrenden \u00fcberlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der franz\u00f6sischen Wikipedia findet sich ein kurzer Artikel \u00fcber Leben und Werk von <a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%A9l%C3%A8ne_Gonthier\">H\u00e9l\u00e8ne Gonthier<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00e9l\u00e8ne Gonthier ist eine Komponistin, die ich nur durch Zufall entdeckt habe. Ich st\u00f6berte durch den Online-Shop von B-Note, einem Verlag, der vornehmlich Nachdrucke von vergriffenen Notenausgaben herausgibt &#8211; neben vielen Komponisten finden sich dort auch Werke von Komponistinnen wie Elfrida Andr\u00e9e, C\u00e9cile Chaminade, Germaine Labole und eben auch H\u00e9l\u00e8ne Gonthier. 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